Klinische Pharmazie ist die „Disziplin der Pharmazie, die aufbauend auf pharmazeutisch-naturwissenschaftlichen Kenntnissen die Optimierung der Arzneimittelanwendung am und durch den Patienten zum Inhalt hat.“ (Definition der DPhG und ABDA)
Durch den Fortschritt der Arzneimitteltherapie werden an die Apotheke hohe Anforderungen gestellt. Die „Rote Liste“ (Verzeichnis der meisten Arzneimittel, die in Deutschland zugelassen sind) enthält ca.  9.000 Präparate mit ca. 12.000 Darreichungsformen (Tabletten, Lösungen, Zäpfchen, Salben etc.). Jährlich kommen noch ca. 20-30 Neuentwicklungen hinzu.  Daher nimmt die Beratung und Information der Ärzte und des Pflegedienstes über Arzneimittel, deren Neben- und Wechselwirkungen, Qualitätsvergleiche, ausländische Arzneimittel und Arzneimittel, die in der klinischen Prüfung sind, einen hohen Stellenwert ein. Dazu stehen eine umfangreiche Bibliothek, Datenbanken und  Internet zur Verfügung. In der Sammlung, Auswertung und Weiterleitung unerwünschter Arzneimittelwirkungen (Pharmakovigilanz) leistet die Apotheke einen Beitrag zur Patientensicherheit.  
Verantwortlicher Apotheker: Philipp Eckert