Stationäre oder tagesklinische Behandlung ist angezeigt, wenn der psychotherapeutische Ansatz im Vordergrund steht und ambulante Therapie nicht ausreicht oder nicht primär erfolgversprechend ist.  Auf Station ist der Schutz- und haltgebende Rahmen, sowie die Herausnahme aus dem sozialen Umfeld von besonderer Bedeutung. Die Besonderheit der Tagesklinik besteht in dem täglichen Wechsel von intensiver Psychotherapie und häuslichem Umfeld. Die verbindlichen Therapiezeiten sind montags bis freitags von 8 Uhr bis 16:15 Uhr (freitags bis 15 Uhr).

Die Einschätzung, welche Behandlungsform angemessen ist wird in einem Vorgespräch in Absprache mit dem Patienten festgelegt.

Nach den Prinzipien der tiefenpsychologisch fundierten stationären Psychotherapie (s. Behandlungskonzept) behandeln wir orientiert an einem psychodynamischen Krankheitsentstehungsmodell unter Integration verhaltenstherapeutischer, familientherapeutischer und kreativtherapeutischer Methoden Patienten mit folgenden Krankheitsbildern:

  • Körperlichen Symptomen und Funktionsstörungen, die maßgeblich von seelischen Faktoren mit beeinflusst sind (zum Beispiel: chronisches Schmerzsyndrom, atypische Herzbeschwerden, Reizdarmsyndrom und anderes)
  • Erschöpfungszuständen
  • Depressiven Störungen
  • Essstörungen
  • Angst- und Panikstörungen, Phobien
  • Posttraumatischen Syndromen
    (nach Gewalt- oder Missbrauchserfahrung, Unfall, o.ä. )
  • Akuten Lebenskrisen

Therapieangebot:

  • Einzel- und Gruppentherapie
  • Körperpsychotherapie („Tanztherapie“)
  • Kunst- und Gestaltungstherapie
  • Entspannungsverfahren
  • Genusstraining
  • Imaginative Verfahren
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Freizeitaktivitätengruppe

Je nach Indikation:

  • Symptomorientierte Gruppentherapie
  • Soziales Kompetenztraining
  • Familien- und Paargespräche
  • Sozialberatung
  • Ernährungsberatung
  • Physiotherapie