Mit dieser Untersuchungstechnik wird der Hörnerv, insbesondere die Hörverarbeitung im Gehirn bzw. im Hirnstamm untersucht.

Hierbei wird der Patientin/ dem Patienten ein Kopfhörer aufgesetzt, hinter dem Ohr und auf der Kopfhaut werden Oberflächenelektroden befestigt. Im Verlauf hört man dann über den Kopfhörer Klickgeräusche auf dem einen Ohr und ein Rauschen auf dem anderen Ohr. Zunächst wird die Hörschwelle bestimmt und im Verlauf kommt es dann über etwa 5-10 Minuten zu den Klick- oder Rauschgeräuschen auf den Ohren. Die entstehenden Aktivitäten werden dann mit Hilfe eines Computers aufgezeichnet. Diese Untersuchung ist schmerzfrei und hat keine Auswirkungen auf den Körper.

Auch hier ist es wichtig, entspannt bzw. bequem zu liegen oder aufzusitzen.
Mit dieser Untersuchung werden unter anderem Störungen im Bereich der zentralen Hörbahn wie z. B. bei Durchblutungsstörungen oder bei Schwindel oder Tumoren und Entzündungen im Bereich des Nervensystems untersucht.