Medizinische Klinik
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Gastroenterologie
ManometrieManometrie
Bei Patienten mit Schluckstörungen kann eine abnorme Erschlaffung oder auch ein Spasmus der Muskulatur der Speiseröhre vorliegen. Mittels der Manometrie (Druckmessung) können diese pathologischen Veränderungen erfasst und aufgezeichnet werden.
Nach Betäubung der Nasenschleimhaut mit einem Gel wird ein dünner Schlauch über die Nase in die Speiseröhre eingeführt und dann bis in den Magen vorgeschoben. Durch mehrfaches Schlucken von Wasser wird dann der unterschiedliche Druck in der Speiseröhre gemessen und wir erlangen Erkenntnis über den individuellen Schluckvorgang. Die Untersuchung dauert nur ca. 10 Minuten und wird sofort ausgewertet.
Eine besondere Indikation sind krampfartige Brustbeschwerden, die nicht durch eine Herzerkrankung bedingt sind.
