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Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie

Interdisziplinäre Intensivstation


Fächer

Alle operativen Fächer, Innere Medizin



Schwerpunkte

  • Patienten mit schweren Infektionen (Sepsis)
  • Postoperative Patienten
  • Polytraumatisierte Patienten
  • Intoxikationen
  • Kardiologische und gastroenterologische Notfälle
  • ARDS/Lungenversagen
  • Patienten mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD)


Die interdisziplinäre Intensivstation mit 16 Betten (8 Beatmungsplätze) wird anästhesiologisch geleitet. Sie wird ärztlich von einem Oberarzt und einem ärztlichen Schichtdienst (5 Ärzte aus Anästhesiologie, Innerer Medizin und Chirurgie) rund um die Uhr betreut.

Pro Jahr werden etwa 2.000 Patienten aller Fachdisziplinen behandelt.



Monitoring

Neben dem Standardmonitoring mit zentraler Überwachungseinheit und automatischer Ereignisdokumentation steht ein invasives und nicht-invasives hämodynamisches Monitoring (PICCO, PAK) und die Möglichkeit zur ST-Segmentanalyse zur Verfügung. Blutgasanalysen können jederzeit auf Station durchgeführt werden. Ein geschlossenes System zur intermittierenden Blasendruckmessung bei drohendem intraabdominellen Kompartmentsyndrom ist ebenfalls verfügbar.



Beatmung/Analgosedierung:

  • Sechs Beatmungsplätze sind mit Servo I-Respiratoren ausgerüstet (alle Geräte mit Automode-/ Open-Lung-Modul und Möglichkeit zur nicht-invasiven Ventilation (NIV), bedarfsweise mit etCO2-Messung)
  • Ein Weaningprotokoll ist etabliert
  • Eine intensivierte Lagerungstherapie mit und ohne Einsatz von Spezialbetten erfolgt bedarfsgerecht
  • Das Analgosedierungskonzept umfasst unter anderem die Verwendung von Sufentanil, Remifentanil, Ketamin, Midazolam, Propofol, GHB und Clonidin
  • Bettseitige Dilatationstracheotomien werden durch die Anästhesiologie durchgeführt.


Patiententransport

Für den Intrahospitaltransport von Intensivpatienten steht neben verschiedenen kleineren Überwachungsgeräten eine Transporteinheit mit der Möglichkeit zur Fortführung der gesamten Intensivtherapie zur Verfügung (Monitoring, Spritzenpumpen, Servo I oder Oxylog 3000).



Nierenersatzverfahren

Kontinuierliche und intermittierende Nierenersatzverfahren einschließlich einer lokalen Antikoagulation mit Citrat werden in Kooperation mit dem örtlichen nephrologischen Zentrum durchgeführt.



Endoskopie

Bronchoskopien werden von der Anästhesiologie und der Medizinischen Klinik durchgeführt. Die Anlage von jejunalen Ernährungssonden kann mit einem speziellen Endoskop bettseitig erfolgen.



Postreanimationsbehandlung

Eine Hypothermiebehandlung nach Reanimation wird regelhaft und leitliniengerecht durchgeführt. Hierfür steht u. a. ein auf Kühlmatten/ -haube basierendes Gerät mit selbstständiger Temperaturüberwachung zur Verfügung.



Antibiotikatherapie

Zur Gewährleistung eines rationalen und kostengünstigen Antibiotikaeinsatzes ist ein interdisziplinärer Arbeitskreis „Antibiotikatherapie“ mit regelmäßigen Konferenzen eingerichtet.



Kurvenführung

Zur Unterstützung des Personals bei der Kurvenführung, Kodierung und Patientenverwaltung steht ein effektives auf Papierkurven basierendes computergestütztes System der Firma Medlinq zur Verfügung.



Fort- und Weiterbildung

Es werden für das Behandlungsteam (Ärzte und Pflegekräfte) regelmäßige Fortbildungen zu monatlich wechselnden intensivmedizinischen Themen angeboten. Jährliche Reanimationstrainings sind hierbei fester Bestandteil das Programms.



Kontakt rund um die Uhr über die DRF.




Ansprechpartner

DRF (Deutsche Rettungsflugwacht)
Tel. 0711-7089292



Besuchszeiten

Täglich von 14:00-18:30 Uhr und nach Vereinbarung