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Telemetrische Herzrhythmusüberwachung bei stationärem Aufenthalt

22.01.2018 13:25 Uhr

(von links) Stationsleiter Kai Fäßer und Oberarzt Dr. Dalibor Dukic freuen sich mit einem zufriedenen Patienten

Vor wenigen Wochen wurde in der RKH Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal erstmals eine Telemetrieanlage in Betrieb genommen. Patienten der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Diabetologie, Neurologie und Intensivmedizin unter der Leitung des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Martin Andrassy können durch diese Neuerung nun kabellos überwacht werden.

Diese sogenannte telemetrische Herzrhythmusüberwachung, von der bis zu acht Patienten gleichzeitig profitieren können, ist an einen stationären Aufenthalt auf der Station C1 gebunden. Dabei werden dem Patienten fünf EKG-Elektroden angelegt und an einen kleinen, tragbaren Funksender gekoppelt. Diesen trägt der Patient immer bei sich. Die auf diese Weise gewonnenen EKG-Daten werden vom Sender kontinuierlich an eine zentrale Überwachungseinheit gesendet, aufgezeichnet und analysiert. Leidet der Patient an kritischen Herzrhythmusstörungen, werden diese sofort per Alarmsignal gemeldet. Das behandelnde Ärzte- und Pflegeteam kann somit sofort eingreifen. „Dies bedeutet ein hohes Maß an zusätzlicher Sicherheit für unsere Patienten“, so der verantwortliche Oberarzt Dr. Dalibor Dukic. „Ein weiterer großer Vorteil ist, dass sich mobile Patienten während der telemetrischen Überwachung frei auf der Stationsebene bewegen können“, erläutert Stationsleiter Kai Fäßer.

Vorher musste ein Patient für eine kontinuierliche Rhythmusüberwachung per Kabel an einen stationären Monitor angeschlossen werden, wodurch dieser in seiner Mobilität massiv eingeschränkt war. So musste der Patient vor dem Verlassen des Bettes für selbstverständliche Dinge, wie beispielsweise den Gang zur Toilette, das Pflegepersonal rufen. Patienten an der Telemetrieüberwachung sind somit deutlich mobiler und entlasten dadurch auch das Stationspersonal. „Ich kann mich frei auf der Station bewegen und fühle mich trotzdem sehr gut überwacht“, so die positive Meinung eines Patienten, der auf der Station C1 von der kabellosen Überwachung sichtlich profitiert.

Auf der Station C1 bestehen nicht nur die acht Telemetrie-Überwachungsplätze. Gleichzeitig können dort auch bis zu zwölf IMC Überwachungen stattfinden. Diese stehen für Patienten bereit, bei denen eine kardiologische oder neurologische Überwachung notwendig ist.

 



Pressesprecher

Alexander Tsongas
Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation und Marketing
Posilipostraße 4
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E-Mail: alexander.tsongas(at)verbund-rkh.de