Pädagogisches Konzept
Grundlage der Ausbildungsgestaltung ist ein durchgängiges Konzept, das auf die Ausprägung der notwendigen Kompetenzen zielt.
Die Ausbildungsinhalte sind in Module aufgeteilt. Die einzelnen Module stellen Lernfelder oder Teillernfelder dar, entsprechend der geforderten Lernfeldorientierung des Krankenpflegegesetzes. Die Inhalte der Module finden sich sowohl im theoretischen Unterricht, als auch im praktischen Ausbildungskatalog wieder, den die Schülerinnen und Schüler zur Dokumentation ihrer praktischen Ausbildung führen.
Dabei wird von Beginn an Wert auf eigenverantwortliches Handeln gelegt. Wichtige Themen wie Kommunikation, Umgang mit Schwerkranken und Sterbenden, sowie Grundlagen der Sozialpolitik werden in jeweils dreitägigen Seminaren außerhalb der Schule behandelt. Jeder Ausbildungskurs hat seine feste Bezugsperson, die für den gesamten organisatorischen Bereich verantwortlich ist. Die Kursleitung koordiniert und leistet im Rahmen ihrer Möglichkeit auch die Praxisbegleitung der Schülerinnen und Schüler.
Theorie und Praxis sind eng miteinander verzahnt. Die für die Fürst–Stirum–Klinik Bruchsal und die Rechbergklinik Bretten gültigen Pflegestandards sowie aktuelle Erkenntnisse der Pflegewissenschaften werden als Grundlage des theoretischen Pflegeunterrichts genutzt.
Eine weitere Hilfe zur Vernetzung von Theorie und Praxis ist die Bearbeitung von Praxisaufgaben in verschiedenen Bereichen, die im Sinne einer Fallarbeit praktische Ausbildungssituationen aufgreifen. Diese werden systematisch analysiert und reflektiert.

